1944 gebaut für die schwedische Marine, später zum Salonboot für das schwedische Königshaus umgebaut: Die Graf Fäx ist ein dokumentiertes Einzelstück von der Rambeck-Werft am Starnberger See, einer der renommiertesten deutschen Bootswerften des 20. Jahrhunderts. Solche Boote kommen selten auf den Markt — meistens bleiben sie in Privathand, bis sie verschwinden.
Von 1998 bis 2008 wurde das Schiff durch das Ing.-Büro Michael Schlott in Glückstadt komplett neu aufgebaut: neuer Rumpf, neue Aufbauten, neuer Innenausbau. Das ist kein Restaurationsprojekt, das man kauft, sondern das Ergebnis einer — die Graf Fäx hat strukturell eine zweite Lebenszeit begonnen. Lackierung aller Holzaufbauten und des Decks wurde im Dezember 2025 neu ausgeführt, Unterwasseranstrich im April 2025. Bug- und Heckstrahlruder sind seit 2024 neu verbaut, das Navigationspaket — Furuno Radar, Simrad Kartenplotter und VHF mit AIS, Raymarine Autopilot — seit 2016 komplett.
Der Volvo Penta MD47 aus dem Jahr 1962 ist in der Klassiker-Gemeinde für seine Robustheit bekannt; zuletzt gewartet 2025. 700 Liter Kraftstoff ermöglichen einen Aktionsradius, der für diese Motorisierung ungewöhnlich lang ist. Fünf Kojen (ein Doppelbett, drei Einzelbetten), Dusche, elektrisches WC — das Schiff ist für Mehrtagestouren eingerichtet.
Kurz gesagt: Eine dokumentierte Rambeck-Yacht mit königlicher Schwedengeschichte, komplett neugebautem Rumpf (1998–2008), modernisierter Navigation, neuen Strahlrudern und frisch lackierter Holzsubstanz — eines der seltensten Angebote in dieser Kategorie.
Die wichtigsten Fakten: 11,3 m × 3,1 m × 0,9 m | Baujahr 1944, Rumpfneuaufbau 1998–2008 | Volvo Penta MD47, 83 PS Diesel | Gepflegter Zustand | Hohen Neuendorf, Brandenburg
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